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"Nachhaltige Reduktion von Mykotoxinen

in kontaminiertem Getreide"

 

Im Rahmen des Forschungsvorhabens „Entwicklung eines biologisch-technischen Verfahrens (Prämix) zur nachhaltigen Reduktion von Deoxynivalenol (DON) und anderen Mykotoxinen in kontaminiertem Getreide“ (Laufzeit: 01.04.2012 bis 30.04.2014) soll durch Zugabe technischer Hilfsmittel die Aufnahme von Mykotoxinen aus Futtermitteln minimiert werden.

 

 

 

Mykotoxine sind giftige, sekundäre Stoffwechselprodukte der Schimmelpilze. Da Schimmelpilze

zum natürlichen Besatz auf Getreidepflanzen gehören, sind sie in vielen Getreideprodukten zu

finden. Schon kleinste Mengen können die Gesundheit von Tieren, insbesondere Jungtieren

akut oder chronisch beeinträchtigen.

 

Schweinezucht

 

Am Beispiel des Mykotoxins Deoxynivalenol (DON) soll gezeigt werden, dass mit den eingesetzten Hilfsmitteln die Reduktion der DON-Aufnahme unter die Vorgaben der Futtermittelverordnung möglich ist. DON ist in Mitteleuropa das im Vergleich am häufigsten nachgewiesene Mykotoxin und es gibt bis heute keine effektive Detoxifizierungsmöglichkeiten für DON. Zudem reagieren beispielsweise Schweine besonders empfindlich auf dieses Mykotoxin.

 

Die folgenden Punkte geben einen Überblick über das bei den Projektpartnern erarbeitete Know-how:

 

Analytik:

-       HPTLC

-       HPLC

-       GC/MS

-       Fluoreszenzspektrometrie

-       Mikrokalorimetrie

 

Struktur der ß - Cyclodextrine

 

Inklusion in ß - Cyclodextrine

-       Größe der Bindungstasche (Modellierung)

-       Abreicherung mit einer Kombination verschiedener ß - Cyclodextrine

-       Test im Verdauungstraktmodell

 

 

Zeolith (Klinoptilolith)

 

Inklusion in Zeolithe

-       natürliche Zeolithe

-       künstliche Zeolithe

 

 

Hier noch der Link zum Mykotoxin-Poster als PDF !


 

"Das diesem Bericht zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg und der EU gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt beim Autor."